Kuban Campaign Sleeve Shield

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Miniaturspange 1957 eines Veteranen des 2. Weltkriegs - 4 Auszeichnungen

9 mm, KVK 2. Klasse mit Schwertern, Ostmedaille, Kubanschild 1943, Verwundetenabzeichen in Schwarz, an langer Nadel, Zustand 2.
368350
€ 35,00

Wehrmacht Mantel aus dem Besitz von Generalleutnant Walter Stettner Ritter von Grabenhofen, Träger des Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 

Elegantes Eigentumsstück, um 1943. Elegantes schweres Tuch in feiner Offiziersqualität, dunkelgrüner Kragen, vergoldete Knöpfe eingenähte Schulterstücke in schwerem Generalsgeflecht mit jeweils einem großen silbernen Rangstern als Generalleutnant, die Mantelaufschläge und Kragenrevers rot gefüttert. Auf dem rechten Oberarm das Ärmelabzeichen der Gebirgsjäger für Offiziere in Metallfaden handgestickter Ausführung. Innen mit feldgrauem Seidenfutter, seitlich Schlitz zum Tragen des Dolches bzw. Säbels. In der mit großem Schneideretikett "Kuhn & Nuppau München" mit handschriftlicher Trägerbezeichnung "Hauptm. von Stettner, 31.8.34". Getragenes Stück, ohne Mottenschäden , in gutem Gesamtzustand. General Stettner Ritter von Grabenhofen trug den Mantel von 1934, über den ganzen Krieg bis zu seinem Tod 1944.
Anbei das Buch mit seiner Biografie "Generalleutnant Walter Stettner Ritter von Grabenhofen - Vom Alpenkorpskämpfer des Ersten Weltkrieges zum Ritterkreuzträger im Zweiten Weltkrieg" von Roland Kaltenegger. 

Walter Karl Hugo Stettner Ritter von Grabenhofen (* 19. März 1895 in München; † 18. Oktober 1944 bei Belgrad) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant der Gebirgstruppe im Zweiten Weltkrieg. 1908 Eintritt ins Bayerische Kadettenkorps. Im August 1914 trat er als Fähnrich ins Königlich Bayerische Infanterie-Leibregiment ein. Mit seiner Einheit, die zur 1. Königlich Bayerischen Division gehörte, rückte Stettner ins Feld. Im März 1915 wurde er zum Leutnant ohne Patent befördert. Kurz darauf wurde seine Einheit in das Deutsche Alpenkorps eingegliedert. Stellungskämpfe an der Somme und im Oberelsass, an Kämpfen in den Dolomiten, an den Schlachten in der Champagne und um Verdun, an der zwölften Isonzoschlacht und Verfolgungskämpfen bis zur Piave. Es folgten Stellungskämpfe in Rumänien. Bei Kriegsende befand sich Stettners Einheiten in Rückzugsgefechten in Serbien. Nach 1918 Übernahme in die Reichswehr, Beförderungen1925 Oberleutnant, 1930 Hauptmann. 1935 kam er zum Stab der Gebirgs-Brigade, aus der später die 1. Gebirgs-Division hervorging,  Beförderung zum Major. Im Jahr 1937 Ernennung zum Kommandeurs des 1. Bataillon des Gebirgsjäger-Regiments 98, Garmisch-Partenkirchen. Nach dem „Anschluss Österreichs“ wurde Stettner nach Innsbruck versetzt, als Kommandeur des 1. Bataillons des aus dem Tiroler Jäger-Regiment neu zu erstellenden Gebirgsjäger-Regiments 136 der 2. Gebirgs-Division, Beförderung zum Oberstleutnant . 1939 Teilnahme am Polenfeldzug, 1940 Besetzung Norwegen.In Norwegen übernahm er im August 1940 die Führung des Gebirgsjäger-Regiments 99. Er gab diese jedoch kurzfristig wieder ab, als er zum Kommandeur des Gebirgsjäger-Regiments 91 der neu gebildeten 4. Gebirgsdivision ernannt wurde. Mit diesem Regiment kam Stettner in Rumänien und Jugoslawien zum Einsatz. Nach der Einnahme von Belgrad wurde das Regiment in die Slowakei verlegt. Über Lemberg drang die Einheit in die Sowjetunion ein und stieß nach zum Teil verlustreichen Kämpfen in Winniza, Uman und Stalino bis Ende 1942 in den Kaukasus vor.Stettner, der bereits im August 1941 zum Oberst ernannt worden war, löste im März 1943 Generalleutnant Hubert Lanz als Kommandeur der 1. Gebirgs-Division ab. Ihm fiel die Aufgabe zu, den Rückzug aus der Sowjetunion durchzuführen.Es gelang Stettner, die 1. Gebirgs-Division vom Kaukasus in den Kuban-Brückenkopf zurückzuführen und die überlegenen sowjetischen Truppen in die Sümpfe am Südufer des Asowschen Meeres zu drängen. Die Verluste waren auf beiden Seiten sehr hoch. Stettner erhielt für seine Leistung das Ritterkreuz unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor.
Von Bulgarien aus wurde Stettner mit der 1. Gebirgs-Division im April 1943 zum Einsatz gegen Titopartisanen nach Nordalbanien und Montenegro beordert. Drei Monate später in der Region Epirus an die albanisch-griechische Grenze verlegt, sollte die Division eine erwartete Invasion der Alliierten abwehren. Stattdessen wurden einzelne Truppenteile im Kampf gegen Partisanen eingesetzt.Nach dem Waffenstillstand Italiens mit den Alliierten besetzten Teile der 1. Gebirgs-Division im September 1943 die bis dahin von italienischen Truppen gesicherte griechische Insel Kefalonia.Ab Januar 1944 wurde die Division Stettners, der im November 1943 zum Generalleutnant befördert worden war, erneut zur Partisanenbekämpfung in Bosnien und Kroatien eingesetzt. Nach der Besetzung Ungarns im März 1944 wurde sie nach Serbien verlegt. Im September 1944 stand die 1. Gebirgs-Division weit auseinandergezogen an der jugoslawisch-bulgarischen Grenze in schweren Abwehrkämpfen. Auf dem Rückzug vor der sowjetischen Übermacht wurde die Division im Oktober in den Raum südlich von Belgrad zurückgenommen. Am 17. Oktober 1944 musste Stettner den beabsichtigten Durchstoß auf Belgrad aufgeben. Er entschloss sich zum Durchbruch nach Westen, um eine drohende Einkesselung zu vermeiden.  Am 19. Oktober 1944 wurde die Division jedoch erneut eingeschlossen. 5000 Gebirgsjäger blieben im Kessel südlich von Belgrad zurück, darunter auch Stettner. Er wird seit dem 18. Oktober 1944 am Berg Avala bei Belgrad vermisst und wurde als gefallen erklärt.
418206
€ 6.000,00

Soldbuch für einen Unteroffizier in der 1. Kosaken-Division

ausgestellt als Zweitschrift am 8.6.1944 vom 1. Gen.Schwadr./Aufkl.Ers.Abt.18, mit Foto, weitere Einheiten : 8./II.Kuban Kos.Reiter-Rgt.4, Schwadron Wolgram; Auszeichnungen : Schutzwall-Ehrenzeichen, Ostmedaille, Sturmabzeichen, Verwundetenabzeichen in Schwarz, Eisernes Kreuz 2. Klasse; eingetragen ist noch " Inhaber ist Angehöriger der 1. Kos.-Div. und hat die Berechtigung zum Tragen der Ärmelstreifen und Hosenstreifen ", abgestempelt 14./Kosaken-Reit.Rgt.....
Das Soldbuch ist im gebrauchten Zustand.
137940
€ 600,00

Kubanschild - Besitzzeugnis

für einen Oberschirrmeister der 5./Kraftf.Abt.562, ausgestellt am 1.9.1944 mit Faksimile-Unterschrift Generalfeldmarschall v. Kleist; gelocht, gefaltet gebrauchter Zustand.
349776
€ 140,00

Heer - Urkundentrio für einen späteren Obergefreiten des I./Gren.-Rgt. 666

Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz, als Gefreiter des I./Inf.-Rgt.666, für seine Verwundung am 15.7.1942 bei Michailowka ( Rußland ), ausgestellt im Felde am 19.7.1942; Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, ausgestellt am 24.9.1942 durch Generalmajor Fritz Becker - Kommandeur der 370. Inf.-Div. ( Ritterkreuz am 6.4.1943 ); Besitzzeugnis zum Kubanschild, ausgestellt am 1.8.1944 mit Faksimile-Unterschrift Generalfeldmarschall v. Kleist; gelocht gefalteter Zustand.
381800
€ 280,00

Heer - Urkundengruppe für einen späteren Obergefreiten der 3./Heeres-Sturm-Pionier-Btl.46

Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz, als Pionier der 3.(mot)Komp./Pio.-Btl.46, für seine Verwundung am 2.7.1941, ausgestellt im Felde am 26.7.1941; Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Silber, als Gefreiter der 3./Pio.-Btl.46, für seine dreimalige Verwundung am 16.1.1942, ausgestellt im Felde am 28.3.1942; Verleihungsurkunde für das KVK 2. Klasse mit Schwertern, ausgestellt am 1.9.1942 durch General der Panzertruppen Friedrich Kirchner - Kommandeur des LVII. Panzer-Korps ( Ritterkreuz am 20.5.1940, das 391. Eichenlaub am 12.2.1944 und die 127. Schwerter am 26.1.1945 );Besitzzeugnis zum Krimschild, ausgestellt am 25.9.1942 mit Faksimile Generalfeldmarschall v.Manstein; Besitzzeugnis für das Kraftfahrbewährungsabzeichen in Bronze, als Obergefreiter der 3./Pio.-Btl.46, ausgestellt im Felde am 21.8.1944; Besitzzeugnis zum Kubanschild, ausgestellt am 15.9.1944 mit Faksimile von Generalfeldmarschall v.Kleist; Besitzzeugnis für das Kraftfahrbewährungsabzeichen in Silber, als Obergefreiter der 3./Heeres-Sturm-Pionier-Btl.46, ausgestellt im Felde am 1.4.1945; gefaltet gebrauchter Zustand.
376551
€ 640,00

Wehrmacht: großer Nachlass des Ritterkreuzträgers Oberfeldwebel Johann Oeckenpöhler, 8./Kampfgeschwader 27

Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939, eine klassische frühe Fertigung der Firma C.E. Juncker, Berlin. Geschwärzter Eisenkern an Silberzarge mit dem typischen Juncker-Bandring, am getragenen original Halsband. 
Deutsches Kreuz in Gold, schwere Fertigung der Fa. Deschler, München. Rückseitig mit 4 Nieten, auf der Nadel mit "1" gestempelt. Deutlich getragen, auf der Rückseite mit eingekratzter Trägerbezeichnung "Joh. Oeckenpöhler Hiltrup i. Westf.", das Nadelscharnier wurde während des Krieges neu verlötet. Eisernes Kreuz 1939 1. Klasse, Ausführung für die Schraubscheibe. Ebenfalls stark getragen, die rückseitige Schraubscheibe fehlt. 
Frontflugspange für Kampfflieger in Gold mit Anhänger, Fertigung aus Buntmetall, der Anhänger Feinzink vergoldet. Deutlich getragen.
Dazu ein original Portraitfoto in Postkartengröße, Oeckenpöhler als Oberfeldwebel in leichter Sommerfeldbluse mit allen Auszeichnungen, rückseitig mit eigenhändiger Widmung an seine Familie "Sinferopol, 29.6.43. Am 2.6.43. erhielt ich das Ritterkreuz. Euer Sohn u. Bruder Hansi." Das Foto wurde wohl viele Jahre in der Brieftasche mit sich geführt, mit deutlichen Knicken und Einrissen, Zustand 3. Dazu ein handschriftlicher Zettel des 1. Besitzers der Orden, um 1960 "Johann Oeckenpöhler Hiltrup + Sinferopol 27.6.1943, RK am 2.6.43". 

Johann-Peter Oeckenpöhler wurde am 1.9.1917 in Hiltrup i. Westfalen geboren. Bereits als Jugendlicher war Oeckenpöhler Segelflieger und trat 1936 in die Luftwaffe ein. Bis Ende 1938 wurde er zum Flugzeugführer ausgebildet, um dann zur 8./KG 154 "Boelcke" versetzt zu werden. Mit dieser am 1.5.1939 in 8./KG 27 umbenannten Staffel nahm er am Polenfeldzug teil, Verleihung des EK 2 am 16.9.1939. Am 10.5.1940, dem 1. Tag des Westfeldzugs, mußte er bei nach einem Luftkampf mit seinem verwundeten Bordmechaniker Uffz. Franz Löseke in Münster-Loddenheide notlanden (He111, 1G + ES). Am 22. Mai 1940 wurde seine He111 1G + AS von britischen Jägern bei Carelles, ca. 35 km nordwestlich von Arras abgeschossen. Diesmal wurde der Bordschütze Uffz. Helmut von Borstel getötet. Oeckenpöhler geriet zusammen mit seiner überlebenden Besatzung nach der Bruchlandung in englischen Gefangenschaft. Die 3 Männer konnten aber einige Tage später bei Dünkirchen entkommen und sich zu den eigenen Linien durchschlagen.
Nach über 50 Feindflügen gegen England von August 1940 bis Mai 1941 (Verleihung des EK 1 am 10.-7.1940), u.a. auf Ziele in den Räumen Coventry, Birmingham, Glasgow und Belfast, verlegte Oeckenpöhler im Juni 1941 mit der III./KG27 an die Ostfront. Hier konnte er sich im Südabschnitt durch Einsätze bei den Kämpfen um Kertsch und Sewastopol auf der Krim sowie beim Vormarsch auf Stalingrad auszeichnen. Dabei mußte Oeckenpöhler mit seiner Besatzung am 7. Juli 1942 nach Beschuß seiner He111 bei Kolokia mit dem Fallschirm über den eigenen Linien abspringen.Nachdem er Ende 1941 seinen 100. Feindflug absolviert hatte, kehrte er bereits am 22.8.1942 von seinem 300. Feindflug zurück. Daraufhin erhielt er am 15.9.1942 die Frontflugspange in Gold mit Anhänger. Von Oeckenpöhlers nachfolgenden Einsätzen sind die Angriffe im Rahmen des Unternehmens "Zitadelle", am Kuban sowie bei den Abwehrkämpfen auf der Krim und in der Ukraine hervorzuheben. Während dieser Einsätze konnte er u.a. vor Kertsch 2 Frachter und auf der Wolga 2 Flusskähne versenken sowie bei der Eisenbahnjagd 2 Ölzüge vernichten. Ferner gelang ihm durch Bombenvolltreffer die Zerstörung einer Ölraffinerie. Nach 350 Feindflügen wurde Oeckenpöhler am 2. Juni 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nach der Rückverlegung des KG 27 in das Reichsgebiet im August 1944 erfolgte seine Kommandierung zu einem Offizierslehrgang. Als Leutnant kehrte er Anfang 1945 zum III./KG (J) 27 nach Wels zurück und schulte dort noch auf Fw 190 um, kam aber mit dem neuen Flugzeug nicht mehr in den Kampfeinsatz.
Insgesamt 423 Feindflüge im Westen und Osten. Oeckenpöhler wurde 13 mal abgeschossen, wobei er zweimal mit dem Fallschirm abspringen und 11 mal seine beschädigte Maschine notlanden mußte.
Johann-Peter Oeckenpöhler starb am 14.8.1980 in seiner Heimatstadt Hiltrup in Westfalen.

413813

Ehrentafelspange der Kriegsmarine - Nachlass des Matrosenobergefreiten Kurt Graf, Gefechtsrudergänger auf Schnellboot "S26"

Die Spange Buntmetall vergoldet, mit 3 Splinten auf das Band geklammert (1 Splint fehlt), mit 4 aufgenähten Druckknöpfen zum befestigen an der Uniform.
Mit folgenden Dokumenten :
- Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2. Klasse, als Matrose, ausgestellt an Bord 23.6.1940 durch Kapitän zur See Hans Bütow Führer der Torpedoboote ( Ritterkreuz am 12.3.1941 ).
- Verleihungsurkunde für das Schnellboots-Kriegsabzeichen, als Matrosengefreiter vom Kommando der 1. Schnellbootsflottille, ausgestellt am 16.12.1940 durch Kapitän zur See Hans Bütow.
- Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 1. Klasse, ausgestellt an Bord am 12.8.1941 durch Vizeadmiral und Flottenchef i.V. Otto Ciliax (Ritterkreuz am 21.3.1942). 
- Besitzzeugnis zum Krimschild, als Matrosenobergefreiter, ausgestellt am 1.3.1943.
- Besitzzeugnis zum Kubanschild, ausgestellt am 8.12.1944.
- Anerkennungsurkunde für hervorragende Leistungen - Ehrentafelspange der Kriegsmarine vom 25.Oktober 1944 mit geprägtem Dienstsiegel "Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine" und mit sehr schöner Tintensignatur von Grossadmiral Dönitz.
- Übersendungsschreiben "Urkunde Ehrentafelspange der Kriegsmarine" vom Oberkommando der Kriegsmarine an den Führer der Schnellboote. Eingegangen Kommando 1. Schnellbootsflottille am 26.November 1944.
Graf erhielt am 14. Mai 1945 das Deutsche Kreuz in Gold und ist in der Ehrentafel der Kriegsmarine vom 18.11.1944 genannt.
Er nahm nahm an 178 Feindfahrten teil, Norwegen 1940, Kanal, Mittelmeerbogen, Schwarzes Meer u. östlich Ostsee.

Die Ehrentafelspange der Kriegsmarine wurde am 13.5.1944 durch den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine gestiftet. Insgesamt sind nur 29 Verleihungen bekannt.

Bitte lesen Sie zu dem Nachlaß im Internet den Artikel von Herrn Sascha Ulderup 
http://www.bacuffz.com/2018/02/24/nachlass-ehrentafelspange-der-kriegsmarine/

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