Frankreich

all articles 13
last 4 weeks 7
last 2 weeks 5
last week 3
8

Frankreich Degen Modell 1889 für Marine-Offiziere .

Schmale Mittelrippen-Klinge, die Klinge fleckig. Fein ziseliertes Messing-Gefäß mit einem Bügel und asymetrischen Stichlappen, der terzseitige Stichlappen mit maritimen Dekor, die Griffhülse aus Horn gefertigt und mit intakter Drahtwicklung. Schwarze Lederscheide mit
verzierten Messingbeschlägen, das Leder gealtert und zum Ort hin mit Knick, die Naht auf ca. 2 cm geöffnet, das Ortbelch beschädigt. Zustand 2-3 .

Gesamtlänge ca. 89,5 cm.
288717
€ 350,00
7

Frankreich Galanterie-/Hofdegen

Ca. 1700-1800. Schmale Sechskantklinge, das untere Fünftel der Klinge zur Griffangel hin beidseitig mit verputzten Gravuren, die Oberfläche der Klinge etwas gealtert, die Spitze um ca. 0,5 cm gekürzt. Stahlgefäß mit rundem Stichblatt und einfachem Bügel mit Griffösen, Knauf und Handhabe facettiert. Ohne Scheide. Zustand 2.

Gesamtlänge 87,5 cm. 
329729
€ 200,00

Frankreich Degen Modell 1872 für einen Offizier im Generalsrang mit 3 Sternen

Um 1880. Rhombische Klinge, schon etwas stärker gealtert. Bronzenes Gefäß mit einfachem Bügel und zwei Stichblättern, fein ziseliert, terzseitig auf Stichblatt Verzierung mit Eichenlaub-/Olivenkranz vor Fahnen, aufgelegt 3 Sterne, mit Horn verkleideter Holzgriff, das Horn quartseitig nur noch in Teilen vorhanden, die Drahtwicklung nur leicht aus der Form, anhängend das goldene Portepee. Brünierte Stahlklinge mit einem Ringband und beweglichen Tragering, zum Ort hin mit kleiner Beschädigung, die Mundzwinge fehlt, Zustand 2-.

Gesamtlänge 970 mm.

Trotz der beschrieben Mängel ein historisch sehr interessantes Stück.
294766
€ 450,00

Frankreich - Prunksäbel aus der Zeit der 2. Republik

Schwere, 3.4 cm breite, in den unteren zwei Dritteln der Länge doppelt gekehlte Klinge, die Spitze mit Grat und geflammter Schör. Die Klingenwurzel beidseitig auf einer Länge von 14 cm geätzt und verziert mit sakralem architektonischen Dekor, die Verzierungen vergoldet, auf der Fehlschärfe eingraviert der Hersteller "P.D. Lüneschloß Solingen". Vergoldetes und von Hand ziseliertes Messinggefäß mit halbplastischen Verzierungen, am Bügel beidseitig die Darstellung eines "Liktoren"-Bündels, der Parierbügel-Endknopf als flammende Granate ausgebildet. Horngriff mit intakter Kupferdrahtwicklung. Das Gefäß mit ein ganz wenig Spiel, aber original vernietet. Vernickelte Stahlscheide mit vergoldeten Messingbeschlägen. Die Scheide leicht beulig. Zustand 2.

Gesamtlänge 103,5 cm.

Es handelt sich bei dem vorliegenden Stück um ein Unikat. Die Klinge wurde in Deutschland gefertigt aber nach Frankreich exportiert. Die Gefäßform ähnelt dem von 1829 bis 1852 in Frankreich getragenen "Sabre d'artillerie à cheval" Modell 1829, bzw. dem "Sabre des Officiers d'artillerie de marine" ist jedoch wesentlich luxuriöser gestaltet. Die Klingenform ist bei französischen Säbeln schon aus der Restaurationszeit bekannt. Das Liktorenbündel am Bügel des Gefäßes weist das Stück aber als "republikanisches" Stück aus. Die Entstehungs- und Tragezeit kann somit auf die Zeit der zweiten Republik (1848-1852) eingeschränkt werden. 

Die ungewöhnliche und hoch luxuriöse Fertigung weist auf einen hohen Würdenträger oder Offizier als ehemaligen Besitzer der Waffe hin, vielleicht einen der Marschälle der zweiten Republik.
394076
€ 7.500,00

Frankreich - Ziviler jagdlicher Hirschfänger aus adligem Besitz

Um 1820/30. Blanke Keilklinge, die Spitze zweischneidig, mit langer Fehlschärfe, etwas fleckig, an der Spitze mit gereinigten Rostnarben. Der elegante Griff aus Silberblech hohl gefertigt mit reichem halbplastischem floralem Dekor. Die Lederscheide mit Silberblech-Beschlägen mit dem gleichen Dekor, das Mundblech rückseitig mit dem Hersteller "Manceaux a Paris" sowie mehreren Silberpunzen. Zustand 2.

Eine sehr leichte, äußert elegante und qualitätsvoll gefertigte Waffe.

Die Familie Manceaux stammte ursprünglich aus Versailles, eröffnete aber bereits 1806 ein Geschäft in Paris. Joseph-François Manceaux hatte die Vertretung in der berühmten Waffen-Schmiede "Manufacture Royale d‘armes blanches" in Klingenthal inne. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte die Firma luxuriöse Blankwaffen und Pistolen u.a. für den französischen Hof her, die aber auch als "diplomatische Geschenke" Verbreitung in Europa fanden.
389903
€ 2.300,00
6

Frankreich Indochinakrieg und Algerienkrieg Kommando Kampfmesser "Le Veritable" 

Eigentumstück, Rhombische Klinge und Lederscheide, der Metallgriff wurde durch einen Holzgriff getauscht, da der Metallgriff durch die Sonneneinwirkung in Indochina sehr heiß wurde, und dies sehr unbeliebt bei der Truppe war, gestempeltes Parierstück "Le Veritable Marque et Model Deposer". Komplett mit Lederscheide, Druckknopf und Lederschalle sind fragile. Zustand 2-.

Diese Kampfmesser sind Eigentumstücke und wurden nach den englischen "Fairbairn-Sykes" Messer kopiert, sie wurden von Fallschirmjägereinheiten oder Kommandoeinheiten in Indochina und später auch in Algerien benutzt, Zustand 2- 
383153
€ 280,00
4

Frankreich Dolch für Marineoffiziere, um 1830 .

Schlanke rhombische Klinge, diese leider schon stärker korrodiert, Reste von Ziergravuren, Knauf und Parierstück aus Messing, vergoldet, schwarzer Ebenholzgriff, Kette zwischen Knauf und Parierstück, Ohne Scheide, deutlichere Altersspuren. Zustand 2-3

Klingenlänge etwa 370mm
Gesamtlänge etwa 530mm
370311
€ 850,00
7

Frankreich Dolch für Offiziere der Luftwaffe M 1934 .

Schlanke rhombische Klinge mit leichten Rostnärbchen, auf der Fehlschärfe gestempelt, P.Foury 70 R.LaFayette Paris Depose", hellorangener Kunststoffgriff, schwarz belederte Holzscheide, die Messingbeschläge noch mit etwa 80% der Vergoldung, mit original gebundenem Portepee aus Goldfaden mit blauen Durchzügen. Zustand 2
352777
€ 650,00
4

Frankreich Grabendolch bzw. Kampfmesser Mle 1916.

Gedunkelte rhombische Klinge, an der Fehlschärfe etwas schmäler, mit Herstellerstempel, rauer Holzgriff ist unbeschädigt, das Parierstück aus Blech, narbige Scheide ist schwarz überlackiert.
Diese Kampfmesser wurden nach der Besetzung, auch von den deutschen Truppen getragen. Gebraucht mit stärkeren Alterspuren. Zustand 2-3
389489
€ 250,00
3

Frankreich Säbelbajonett M 1842/59 .

Fleckige Klinge mit unklarer Rückengravur, Messinggriff, Arretierung mit interner Feder, ohne Scheide, deutliche Altersspuren, sonst aber noch gut erhalten. Zustand 2-3
350152
€ 170,00
4

Frankreich Grabendolch bzw. Kampfmesser M1916.

Rhombische Klinge, an der Fehlschärfe etwas schmäler, gestempelt "S.G.C.O". Brauner Holzgriff ist unbeschädigt, das Parierstück aus Blech, auf der Oberseite mit Abnahmestempel, mit Scheide., diese nachgestrichen, und zeigt leichte Druckstelle. Diese Kampfmesser wurden nach der Besetzung, auch von den deutschen Truppen getragen. Sehr gut erhalten. Zustand 2
388364
€ 500,00
5

Frankreich Bajonett M 1886 .

Saubere Vierkantklinge, auf der Fehlschärfe mit "3" punziert, Neusilbergriff, Parierstück mit Haken, dieser mit "45430"gestempelt, die Scheide mit leichten Korrosionsansätzen, Alters- und Gebrauchsspuren, sonst aber gute Erhaltung. Zustand 2-
397227
€ 75,00
2

Frankreich kurzer Krumm-Dolch für Offiziere der Kolonialtruppe .

Gekrümmte Keilklinge mit gekehltem Rücken, Reste einer Ätzung sind schemenhaft zu erkennen, zur Spitze hin fein narbig, Knauf und Parierstück aus vergoldetem Messing, Rochenhautgriff, ohne Scheide, deutlichere Altersspuren. Zustand 2-3

Klingenlänge etwa 160mm
Gesamtlänge etwa 270mm
370313
€ 500,00