Frankreich

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Frankreich - Prunksäbel aus der Zeit der 2. Republik

Schwere, 3.4 cm breite, in den unteren zwei Dritteln der Länge doppelt gekehlte Klinge, die Spitze mit Grat und geflammter Schör. Die Klingenwurzel beidseitig auf einer Länge von 14 cm geätzt und verziert mit sakralem architektonischen Dekor, die Verzierungen vergoldet, auf der Fehlschärfe eingraviert der Hersteller "P.D. Lüneschloß Solingen". Vergoldetes und von Hand ziseliertes Messinggefäß mit halbplastischen Verzierungen, am Bügel beidseitig die Darstellung eines "Liktoren"-Bündels, der Parierbügel-Endknopf als flammende Granate ausgebildet. Horngriff mit intakter Kupferdrahtwicklung. Das Gefäß mit ein ganz wenig Spiel, aber original vernietet. Vernickelte Stahlscheide mit vergoldeten Messingbeschlägen. Die Scheide leicht beulig. Zustand 2.

Gesamtlänge 103,5 cm.

Es handelt sich bei dem vorliegenden Stück um ein Unikat. Die Klinge wurde in Deutschland gefertigt aber nach Frankreich exportiert. Die Gefäßform ähnelt dem von 1829 bis 1852 in Frankreich getragenen "Sabre d'artillerie à cheval" Modell 1829, bzw. dem "Sabre des Officiers d'artillerie de marine" ist jedoch wesentlich luxuriöser gestaltet. Die Klingenform ist bei französischen Säbeln schon aus der Restaurationszeit bekannt. Das Liktorenbündel am Bügel des Gefäßes weist das Stück aber als "republikanisches" Stück aus. Die Entstehungs- und Tragezeit kann somit auf die Zeit der zweiten Republik (1848-1852) eingeschränkt werden. 

Die ungewöhnliche und hoch luxuriöse Fertigung weist auf einen hohen Würdenträger oder Offizier als ehemaligen Besitzer der Waffe hin, vielleicht einen der Marschälle der zweiten Republik.
394076
7.500,00

Frankreich 3. Republik Degen

Um 1880. 1.9 cm breite und 82.9 cm lange Dreikanthohlschliffklinge, beidseitig geätzt, quartseitig der Hersteller "Coulaux ... Klingenthal" und der Lieferant "Jules Maria ... Paris". Ziseliertes Messinggefäß mit Eichenlaub-Verzierungen, auf dem Stichblatt ein Liktorenbündel, Perlmuttgriffschalen, das Gefäß etwas klapprig. Lederscheide mit Teils ziselierten Messingbeschlägen, die Lederscheide geschrumpft, zweifach gebrochen, ein Stück fehlt (!). Zustand 2-3

Gesamtlänge ca. 89.5 cm.
440650
300,00
8

Frankreich 1. Empire (1804-1814/15) Degen für Staats-/Hofbeamte

Um 1810. 1.9 cm breite und 80.7 cm lange Dreikanthohlschliffklinge, das untere Drittel der Klinge gebläut und mit vergoldeten Gravuren verziert, quartseitig zur Fehlschärfe hin mit Initialen. Fein Ziseliertes Messinggefäß, das muschelförmige Stichblatt mit floralen Mustern, Bienen in den Seiten und einem bärtigen gekröntem Kopf verziert, der Parierstangenknopf als Löwenkopf ausgebildet. der Griff mit Perlmuttgriffschalen. Lederscheide mit ziselierten Messingbeschlägen. Zustand 2.

Gesamtlänge 95.5 cm.

Die Biene war das Emblem Napoleons, entstammend nach der Machtübernahme aus der umgedrehten Bourbonen Lilie auf den Vorhängen in den Schlössern etc..
440623
950,00
6

Frankreich Faschinenmesser Modell 1831 für Artillerie-Truppen zu Fuß

Ausführung 1831-41. Schwere, ca. 4.3 cm breite und 48.2 cm lange, zweischneidige, "gladius"-förmige Klinge, mit Stempel des Herstellers aus Paris, der Hersteller selber nur schwer leserlich, darüber Abnahme "P.A.", die Klinge leicht fleckig. Massives Messinggefäß, gestempelt "9"und "467". Komplett mit der schwarz lackierten Lederscheide mit Messingbeschlägen, das Mundblech mit der gleichlautenden Nummer "467" und den getilgten Nummern "184" und "215", das Ortblech gestempelt "24" und "*B". Zustand 2.

Gesamtlänge 64 cm.
440206
450,00

Frankreich Säbel Modell 1883 für Offiziere der Kavallerie

Sehr leicht gekrümmte, beidseitig hohlgeschliffene Klinge, terzseitig auf der kurzen Fehlschärfe gestempelt "G" und "B", quartseitig der Hersteller "C. Barré ... Paris", Länge 89 cm, die Klinge etwas fleckig. Dreispangiges Messinggefäß mit floraler Verzierung, Horngriff mit intakter Drahtwicklung, das Horn rückseitig unterhalb der Griffkappe mit kleiner Beschädigung. Stahlscheide mit Resten der Brünierung, ein Ringband mit beweglichem Tragering, fleckig und etwas beulig. Zustand 2-.

Gesamtlänge 104 cm.
434224
580,00

Frankreich - Ziviler jagdlicher Hirschfänger aus adligem Besitz

Um 1820/30. Blanke Keilklinge, die Spitze zweischneidig, mit langer Fehlschärfe, etwas fleckig, an der Spitze mit gereinigten Rostnarben. Der elegante Griff aus Silberblech hohl gefertigt mit reichem halbplastischem floralem Dekor. Die Lederscheide mit Silberblech-Beschlägen mit dem gleichen Dekor, das Mundblech rückseitig mit dem Hersteller "Manceaux a Paris" sowie mehreren Silberpunzen. Zustand 2.

Eine sehr leichte, äußert elegante und qualitätsvoll gefertigte Waffe.

Die Familie Manceaux stammte ursprünglich aus Versailles, eröffnete aber bereits 1806 ein Geschäft in Paris. Joseph-François Manceaux hatte die Vertretung in der berühmten Waffen-Schmiede "Manufacture Royale d‘armes blanches" in Klingenthal inne. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte die Firma luxuriöse Blankwaffen und Pistolen u.a. für den französischen Hof her, die aber auch als "diplomatische Geschenke" Verbreitung in Europa fanden.
389903
2.300,00
7

Frankreich Restaurationszeit Kadettendolch der Marine-Schule von Angoulême

Um 1820/30. Luxuriös nach "Mameluckenart" gefertigter Kettendolch mit stark geschwungener ca. 36 cm langer und 2 cm breiter Klinge mit breiter Hohlbahn und Pandurenspitze, das untere Drittel mit eingravierten und vergoldeten floralen Verzierungen geschmückt, terzseitig die Initiale "W", die Klinge leicht fleckig, die Vergoldung in Spuren erhalten. Fein ziseliertes Messinggefäß mit dem Kopf eines Fabelwesens als Knauf und zu Delphinen ausgefertigten Parierstangen, mittig auf der Parierstange beidseitig ein Anker, statt eines Parierbügels eine fein gearbeitete Kette mit Blütenmuster, der Griff mit Perlmuttgriffschalen, quartseitig das Perlmutt mit einer Schramme. Messinggefäß mit Holzkern, zwei mit floralen Mustern verzierte Ringbänder mit beweglichen Trageringen, die Scheide wie bei diesen Stücken üblich ohne Mundblech gefertigt. Zustand 2.

Ein sehr schön erhaltenes und dekoratives Stück aus der Restaurationszeit !

Die Marine-Schule von Angoulême (Académie royale de Marine) wurde 1816 von Ludwig dem XVIII gegründet und war bis 1831 aktiv.
438699
1.950,00
7

Frankreich Dolch für Offiziere der Luftwaffe M 1934 .

Schlanke rhombische Klinge mit leichten Rostnärbchen, auf der Fehlschärfe gestempelt, P.Foury 70 R.LaFayette Paris Depose", hellorangener Kunststoffgriff, schwarz belederte Holzscheide, die Messingbeschläge noch mit etwa 80% der Vergoldung, mit original gebundenem Portepee aus Goldfaden mit blauen Durchzügen. Zustand 2
352777
650,00
7

Sammleranfertigung - Frankreich Entermesser der Marine M1833 - Reproduktion .

Schwere, gekrümmte Klinge mit breiter Hohlkehle, Anker-Gravur im Bereich der Fehlschärfe, auf dem Klingenrücken graviert, etwas fleckig, achtkantiger Eisengriff mit terzseitig ausgeprägtem Korb, schwarz lackiert, schwarze Lederscheide mit Messingbeschlägen, Altersspuren. Zustand 2-
435435
300,00
3

Miniatur bzw. Brieföffner, Frankreich Offiziersdegen M 1882 .

Vernickelte Klinge mit Hohlkehlen, leicht gekrümmt, ohne Herstellerpunze, vierspangiges Neusilbergefäß mit schwarz lackiertem Griff, vernickelte Stahlscheide mit zwei Trageringen, anhängend ein kleines Portepee, gebraucht, aber noch gut erhalten. Zustand 2-
434906
200,00
2

Frankreich kurzer Krumm-Dolch für Offiziere der Kolonialtruppe .

Gekrümmte Keilklinge mit gekehltem Rücken, Reste einer Ätzung sind schemenhaft zu erkennen, zur Spitze hin fein narbig, Knauf und Parierstück aus vergoldetem Messing, Rochenhautgriff, ohne Scheide, deutlichere Altersspuren. Zustand 2-3

Klingenlänge etwa 160mm
Gesamtlänge etwa 270mm
370313
500,00
2

Frankreich Bajonett M 92 .

1.Model, mit vernieteten Holzgriffschalen, gekürzter Parierhaken, gereinigte Klinge, mit brünierter Scheide, leichte Alters- und Gebrauchsspuren, sehr gut erhalten. Zustand 2
439311
160,00
2

Frankreich Kopie-Koppelschuh für das Lebel-Bajonett .

Geschwärztes Leder, gut gemacht. Zustand 2

1 Stück !
433559
40,00

Frankreich Mannschaftssäbel der französischen Infanterie, sogenannter „Sabre Briquet“ .

Leicht gekrümmte Keilklinge mit dem Ort im Rücken, etwas fleckig, der Klingenrücken mit sehr schwacher Herstellergravur, Messinggefäß mit alt repariertem Parierbügel, Lederscheide mit Messingbeschlägen, das Ortblech wurde neu mit Draht fixiert, getragen, aber noch gut erhalten. Zustand 2-
428289
450,00

Frankreich Säbel Model 1829 für Offiziere der berittenen Artillerie in Luxusausführung für einen hohen Offizier in der Zeit des Bürgerkönigs Louis-Philippe

(Sabre d'Artillerie à cheval, modèle de 1819). Um 1830/40. Geschwungene Damastklinge, beiderseitig mit Hohlbahn und rundem Rücken, der Damast aus ästhetischen Gründen nur im oberen Drittel herausgearbeitet, terzseitig mit vergoldeter floraler Verzierung, auf dem Rücken der Hersteller "Lepage" sowie die Devise "Arq. du Roi", die Klinge nur leicht fleckig. Vergoldetes und fein ziseliertes Messinggefäß, die Knaufkappe mit einer großen Lilie verziert, Horngriff mit intakter vergoldeter Drahtwicklung, das Horn mit zwei kleinen Beschädigungen. Blanke Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, etwas fleckig. Zustand 2.

Gesamtlänge 98 cm.
419532
3.650,00
4

Frankreich Dolch für Marineoffiziere, um 1830 .

Schlanke rhombische Klinge, diese leider schon stärker korrodiert, Reste von Ziergravuren, Knauf und Parierstück aus Messing, vergoldet, schwarzer Ebenholzgriff, Kette zwischen Knauf und Parierstück, Ohne Scheide, deutlichere Altersspuren. Zustand 2-3

Klingenlänge etwa 370mm
Gesamtlänge etwa 530mm
370311
850,00